Geschichte
Vergangenheit fühlen
 
 
Das Broschek-Haus gehört zu den wichtigen expressionistischen Bauten Hamburgs der 1920er Jahre. Fritz Höger, von dem das weit über die Stadt hinaus bekannte „Chilehaus“ stammt, entwarf das Gebäude 1925 als Druckhaus für den renommierten Broschek-Verlag. 1907 übernahm der Verleger Albert Broschek das traditionsreiche, seit hundert Jahren bestehende Mencksche Druckhaus, in dem das „Hamburger Fremdenblatt“ erschien, die führende Zeitung der Stadt. Albert Broscheks Sohn Kurt führte den Betrieb nach dem Tode des Vaters weiter. 1936 wurde die Familie Broschek durch das nationalsozialistische Regime enteignet, 1952 erhielten sie ihre Gesellschaftsanteile zurück. Der Name blieb zwar bestehen, aber die Hamburger Presselandschaft hatte sich verändert. Das „Fremdenblatt“ existierte nicht mehr.
Im Jahre 1954 starteten Broscheks Erben einen erfolglosen Versuch der Wiederbelebung.
Jedoch wurden bis in die 1970er hier große Auflagen verschiedener Zeitungen gedruckt.
Das historische Gebäude wurde 1981 von den Architekten Gerkan, Marg und Partner (gmp) zum Hotel umgebaut.

Im Zusammenhang mit den umfangreichen Renovierungsarbeiten des Renaissance Hamburg Hotels im Sommer 2007 wurde auch das Restaurant komplett umgestaltet und besinnt sich mit seiner Einrichtung auf die historische Vergangenheit des Verlagshauses. Entsprechende Stilelemente prägen das Erscheinungsbild des broscheks. Holz- und Steinfassaden, Setzkästen und Fotografien aus Verlagszeiten geben eine einzigartige Atmosphäre und machen den Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis.